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Freitag, 23. März 2018

Lavendelton - lavender clay liaison

Alles andere als perfekt und als so geplant kann man mein heutiges Projekt bezeichnen ;), denn es ist aus einer recycelten Pappkartonbox, einem Fehlbrand, einem Wunsch und einem Zufall entstanden :). 
Da Lavendel entsprechend dosiert beruhigend und für ein gutes Raumklima sorgt habe ich anstatt Lavendelsäckchen mir eine mit Keramikplatte (Schieber) dosierbare Lavendelbox (gefüllt mit Lavendel aus unserem Garten) in Meeresoptik mit Rocailles, Zahnrädern und metallisierten Muscheln entworfen und mit verschiedenen mixed media Techniken gestaltet.


Die drehbare mit einer Schraube befestigten Keramikplatte 11,5 x 11,5 cm aus rotem Ton war als Schmuck-Meeresfliese mit Abdrücken von Meerestierchen, Schnecken und Muscheln geplant, hatte aber bereits nach dem 1. Brennvorgang einen kleinen Riss (durch Spannungen) erzeugt.


Nach dem 2. Brand, dem Glasurbrand, hatte sich der Riss stattlich entwickelt ;), welches ich nun als Seegras oder Fadenalge interpretieren und bezeichnen musste ;). Als Fliese war sie leider nicht mehr brauchbar :( und wurde beiseite gelegt bis ich die Challenge bei Szuflada - wabi sabi entdeckt hatte, wobei das Unperfekte ausgerufen und gewürdigt wird :) und mich inspirierte :).


Die stabile geleerte Taschentücherbox aus Pappkarton hatte ich seit längerer Zeit aufgehoben und gehofft ein Nutzen zu finden. Etwas unglücklich mit meiner Keramikplatte mit authentischen Seegrasriss habe ich die Maße aus Zufall verglichen und war diesem Zufallgriff sehr dankbar, denn sie passte fast millimetergenau :) und so habe ich die Box mit Hilfe von Gesso und Modellierpaste mit Rocailles im Freihandstil ohne Vorlage improvisiert gestaltet :).


360 ° Ansicht 


Making of:


Die Tonplatte mit Seegrasriss ist mit verschiedenen Zahnrädern aus Metall und Farbschmelzpulver (silber) gestaltet. Bestestigt ist die Keramikplatte im stabilen Pappkarton mit einer Schraube und ist somit drehbar und mit der schmalen ovalen Öffnung in der Box sehr gut dosierbar (auffüllbar).


Details:



Die aus Modellierpaste und Gesso freihand mit Pinsel und Spachtel herausgearbeiteten Rocailles auf der Pappkartonbox habe ich mit Graffiti, Patina, Tinte und Acrylfarbe sowie mit Muscheln in Metalloptik und Metallzahnrädern gestaltet.


Details:


Funktion bzw. Dosierung:

Durch die schwenkbare Keramikplatte und die verkleinerte ovale Öffnung ist der Lavendelduft sehr gut dosierbar :). Da der Karton aber natürlich nicht luftdicht ist und auch die Tonplatte in hermetisch schließt, wird ein wenig Lavendelduft ständig dezent wie bei Lavendelsäckchen abgegeben. Mit der Öffnung der Keramikplatte wird die angestaute intensive-aromaangereicherte Lavendelwolke frei gegeben. Der Lavendel ist dabei sehr schnell und einfach auffüllbar und austauschbar  :).





Meine mit Lavendel gefüllte mixed media Lavendelbox schwenkbare Keramikplatte in Meeresoptik mit Rocailles, Zahnrädern und metallisierten Muscheln möchte ich bei folgenden Herausforderungen zeigen:

- SanDee & amelie's Steampunk Challenges and the "March 2018 Challenge"
- Rhedd's Creative Spirit and the "March Challenge"
- Creative Artiste Mixed Media Challenge Blog and the "Challenge #36"
- A inky mess and the Challenge "Anything Mixed Media Goes" 
- More Mixed Media Challenge and the challenge "Anything Goes"
- Love to Create Challenge Blog and the "Wk6 - Anything Creative/Mixed Media Challenge"
- Szuflada i "Wyzwanie marcowe - wabi sabi"
- Art Piaskownica  and the Challenge TECHNIKI - masy plastyczne
 :) czerwona glina, gesso i modelarska

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Waldkauz - tawny owl

Der Vogel des Jahres 2017 ist der Waldkauz und somit habe ich mich mit dieser Eulenart ein wenig beschaftigt. Ich habe an meiner Eule (H= 14,5 cm) aus rotem Ton schon einige Wochen gearbeitet :] und freue mich nun nach Rohbrand, Rakubrand und 3. Glausurbrand meinen Waldkauz :) vorstellen zu können:


Meine Eule ist als Windlicht :) mit einer Öffnung am Boden gearbeitet und es leuchten die Augen der Eule durch ein brennendes Teelicht warm, wobei insbesondere der rote Ton das warme Licht reflektiert.


Making of: 
Der rote Ton wurde dünn ausgerollt und mit aus 2 Teilformen als Eule zusammen gesetzt sowie mit nassen Tonschlick verbunden. Das Federkleid, Augen, Schnabel und Füße wurden noch in den feuchten Ton ausgearbeitet und modelliert.


Nach dem Trocknen des Ton erfolgte der 1. Brand (normal Brennverlauf) bei ca. 1000 °C (10h) und wurde danach mit einem Rakubrand schwarz kontrastiert.


Die schwarzen Kontraste, Umrisse und Flügelflächen wurden abschließend mit einem 3. Brand - durch einen hellen partiellen Glasurbrand so gestaltet, dass der Habitus eines Waldkauzes imitiert und geschaffen werden sollte (was jedoch bis zum Abkühlen des 3. Brandes und öffnen des Brennofen immer ein Geheimnis bzw. Überraschung :) bleibt).


Der Waldkauz ist dabei eine mittelgroße nachtaktive Eulenart, welcher sich hauptsächlich in den Waldgebieten Europas bis Westsibirien ansiedelt. Waldkauspärchen sind sich in der Regel ein Leben lang treu und brüten in Baumhöhlen,  Mauerlöchern und Felshöhlen. Der Waldkauz ernährt sich von kleinen Nagetieren (wie Mäuse) und kleinen Vögeln. Der Habitus zeigt eine rindenähnlichen Gefiederfärbung und ist eine perfekte Tarnung in den Wäldern.


Mein Waldkauz-Licht möchte ich bei folgenden Herausforderungen zeigen:

- Der/Die/Das Blog von Bawion und der Challenge "KW 43-2017 - E wie Eule"

Dienstag, 5. September 2017

Blattbrosche

Für ein Kostüm habe ich mir diese Blattbrosche (4,5 x 6 cm) mit Tautropfen im satten Olivgrün als Schließe für einen Umhang gefertigt :).


Die Brosche besteht aus dünn ausgerollten roten Ton, der feucht modelliert wurde.  Die Ösen für die Schließe (Schließnadel) wurden, so wie die Löcher (gedreht), noch in den feuchten Ton ausgearbeitet (1. Brand bei ca. 980  °C).


Das Eichenblatt wurde mit 3 Glasuren gestaltet. Der Auftrag der Hauptglasur olivgrün  durch eintauchen in die angemischte Glasur flächendeckend erfolgt. Die Tautropfen, Blattfaser und der Blattrand  wurden mit Pinsel sowie Pastellgrün- und Goldglasur gestaltet (2. Brand bei ca. 1050 °C).


Meine Brosche vor dem Laubfall möchte ich mit folgenden Herausforderungen teilen:

- Der/Die/Das Blog von Bawion und der Challenge "KW 36-2017 - Oliv"
- Kreativtanten Challengeblog und der Challenge "#9 Alles Geht"

Samstag, 10. Juni 2017

Raku und Mosaik

Seit einigen Wochen habe ich gehofft, dass das Thema Mosaik, Tonarbeiten oder Gebrauchs- bzw. Alltagsgegenstände kommt, um meine neue Raku-Keramikarbeit vorstellen zu können :) und diese Woche habe ich die Gelegenheit dazu :). Bei meiner heutigen Arbeit handelt es sich um eine Obstschale (d = ca. 25 cm), welche mit Mosaikoptik in verschiedenen Schritten gebrannt wurde :).


Die Schüssel habe ich in Aufbautechnik aus rotem Ton gefertigt. In den nassen Ton wurden die Löcher eingedreht und somit letztendlich ausgestochen. Der erste Brand erfolgte bei ca. 1050 °C.



Die Mosaikoptik wurde mit dem Rakubrand realisiert, welches ihr beispielhaft an dem folgenden Videobeitrag (bei Youtube: https://youtu.be/2okPDIXHh8M) nachvollziehen könnt.


Anleitung zum Raku - Brand:
https://youtu.be/2okPDIXHh8M


Der Rakubrand ist dabei eine der komplexesten und spontansten Veränderungen, welche man mit einer Glasur erzielen kann. Aus diesem Grunde hat der Rakubrand auch eines der größten Überraschungsmomente nach dem Erkalten der Keramik aufzuweisen :).


Meine Obstschale möchte ich mit folgenden Herausforderungen teilen:

- Der/Die/Das Blog von Bawion und der Challenge "KW 23-2017 - Alltagsgegenstand"
- Everybody-Art-Challenge und der Challenge "404 - Alles geht!"
- Challenge up your life and the challenge "#68: Mosaic"
und bei Elke "die kreative Idee des Monats" verlinken :)



Mittwoch, 16. November 2016

Brennende Sterne - burning stars

In der kühlen Jahreszeit starte ich, wie jedes Jahr, den Keramikbrennofen und somit ist die Brennsaison eröffnet :). Ich habe den einen weiteren Keramikstern  für unseren Weihnachtsbaum fertig und ergänzt so auch meinen jährlich wachsenden Weihnachtsschmuck :).


Der Stern ist aus rotem Ton gefertigt und mit einer von mir geertigten Schablone entstanden. In den noch feuchten Ton wurden die Löcher eingedreht und ausgestochen. Nach 2 Wochen Trockenzeit erfolgte der 1. Brand in meinen kleinen Keramikofen bei ca. 1050 °C..


Durch den ersten Brand wölbte sich der Stern ein wenig (welches nicht direkt im Brennprozess beeinflusst werden kann und ist immer eine kleine Überraschung) und wirkt dadurch plastisch.


Durch die Glasur wurde der Stern im Vintagestil "gealtert" und mit mehreren Schichten gestaltet. Aufgetragen wurden mehrmals weißes, violettes und silbernes Farbpulver, welche wiederum gebrannt wurden..


Making of in Bildern:



Die Aufhängung besteht aus feinem, schwarzem und gekräuseltem Baumwollzwirn.


Meinen Keramikstern teile ich mit folgenden Herausforderungen:

- Der/Die/Das Blog von Bawion und der Challenge "KW 46-2016 Bingo-Stern/weiß/schwarz"
- Eclectic Ellapu and the challenge "November Challenge - let sparks fly"
- Altered Eclectics and the challenge "November - nearly Christmas ..."
- Rhedd's Creative Spirit and the "November Challenge"
- Dream In Darkness and the "November Challenge"

Freitag, 6. November 2015

Kryptische Sterne und Glasur-Experimente

Aus roten Ton habe ich verschiedene Keramiksterne gefertigt (1. Brand bei 1000°C) und sie für einige Glasur-Experimente (immer unvorhersagbar kryptisch :]) und somit den 2. Brand bei 1200 °C vorbereitet. Meine heutiger Stern (d=4 cm) ist aus der Mischung zweier Brennabläufe entstanden, der von Engobe (Schlickerbrei) und der von Bronzeglasur (kristallines Grundpulver), welche sich während des Brennprozesses gegenseitig beeinflussen sollten. Provoziert habe ich diesen Reaktionsprozess zwischen Engobe und Glasur durch teilweises Überlappen, verschiedene Schichtungen (mehrmaliger Auftrag) und Schaffung von Strukturen (Widerstand) der beiden sehr unterschiedlichen Medien :).
Hier ist das entmystifizierte Ergebnis:


Der Reiz :) dieses Medienexperimentes war es eine willkürliche Mischung von der eher stumpfen und samtigen Erscheinung der gebrannten Engobe zu der glänzender und metallischer Oberfläche der Bronze-Glasur zu schaffen.


Die Strukturen in den Sternen, wie Rillen der Blüten, sollten dabei die Interaktivität der verschiedenen Gestaltungsmedien der Keramik weiter fördern. Den Stern ist nun als Anhänger einer Kette gearbeitet :).


Meinen kryptischen Keramikstern aus roten Ton und Engobe/Glasur Experiment tiele ich mit:

- Basteltanten Challengeblog und der Challenge "#55 Sterne"
- Crafting From The Heart Challengeblog and the "Challenge 84 - Anything Goes"
- Inspiration Destination Challenge Blog and the challenge "Anything Goes - No. 58"

Samstag, 11. Juli 2015

Tonpuzzle - clay puzzle

Ein Hobby meiner Freundin ist puzzeln :) und somit konnte ich in unserer zehnjährigen :) Freundschaft schon einige Puzzle mitpuzzeln :). Nach kurzer Zeit, musste ich mir selber eingestehen, dass puzzeln sehr entspannd :) ist.  man kann sich beim Puzzeln sehr gut unterhalten, Tee trinken und endlos über Pinselstriche und die Kunst im Allgemeinen diskutieren ... denn sie liebt die Kunstdrucke in Puzzleform :) von Kandinsky bis Van Gogh.

Es hat nie ein Puzzleteil gefehlt ;) ... aber dabei ist die Idee zu einem Geschenk für sie entstanden - ein Puzzleanhänger aus Ton mit grüner Glasur.


Ihre bevorzugten Farben sind alle Naturtöne (v.a. grün) und ALLE Nuancen von grau bis schwarz :). Der Puzzleanhänger (2,5 x 2,5 cm) ist aus roten Ton mit einer dunkelgrüner Glasur gefertigt.


Der Keramikbrand erfolgte bei ca. 950 °C. Beim Glasurbrand, je nach Glasur, müssen höhere Temperaturen von 1000 bis 1100 °C bis zur Schmelze erreicht werden.


Den Puzzleanhänger aus Keramik und grüner Glasur teile ich mit folgenden Herausforderungen:

- Der/Die/Das Blog von Bawion und der Challenge "KW 28-2015 - Grün"
- BaLiSa Challenge's und der Challenge "Alles außer Karte"
- Bastelmuehle und der Challenge "07/2015 - Alles geht"

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Die Sammlung meiner Werke des vorherigen Monats Juni teile ich wieder mit Ingrid und dem Aufruf  "Mein kreativer Monat".


Freitag, 9. Januar 2015

Winterrosen mit Eiskristallen

Gefrorene Rosenblüten waren bis vor Kurzem noch in unserem Garten zu finden - nun sind sie durch den Regen und Schnee endgültig in den Winterschlaf gefallen. Die Kristallglasur gefrorener Rosen fasziniert mich nicht nur photographisch :) - ich habe sie auch versucht plastisch nachzuahmen. Somit habe ich mir kleine Winterrosen als Knöpfe (ca. 3 - 4 cm) aus roten Ton und Eisstrukturglasur für meinen Poncho kreiert.


Besonderes an diesen Winterrosen ist eine hellblaue Eiskristallglasur :), welche sich nach dem Brennprozess an der Luft bildet [es knistert somit einige Tage nach dem Brennen :)] und kreiert so eine sehr individuelle die Eis- und Schneekristallstruktur.


Ich mag besonders den Kontrast der Kristallstruktur der Tonrosen mit dem weichen Strukturen des Wollponchos, wobei je nach Lichteinfall die Kristallglasur ein unterschiedliches Blau reflektiert - genauso wie bei Eis :).


Die Winterrosen mit Eis- und Schneekristallstruktur teile ich mit folgenden Herausforderungen:

- Der/Die/Das Blog von Bawion - KW 02-2015 Winter

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Die Sammlung meiner Werke des vorherigen Monats Dezember teile ich wieder mit Ingrid und dem Aufruf  "Mein kreativer Monat".

Freitag, 5. September 2014

Reptilia Libre ...

Zur Zeit töpfere ich wieder :) und dabei habe ich für meinen Steingarten eine Eidechse (L= 22 cm) aus roten Ton gefertigt.
Wciąż rzeźbię w glinie :) i zrobiłam do kilku skalniaków w ogrodzie jaszczurkę (dł.= 22 cm) z czerwonej gliny.


Nachdem die Eidechse aus dem Ton herausgearbeitet wurde, habe ich in den noch nassen Ton einige Blumen mit einem fein gearbeiteten Metallstempel vorsichtig eingepresst.
Po wykonaniu jaszczurki, na wciąż schnącej glinie odcisnęłam ostrożnie metalowym stemplem kwieciste wzory.


Die Glasur der Echse besteht aus 2 Schichten verschiedener Glasuren und war somit auch ein kleines Experiment, da es beim 2. Brennprozess zu nicht berechenbaren Reaktionen kommen kann.
Glazura jaszczura składa się z 2 różnych warstw, co było także małym eksperymentem, gdyż drugim wypalaniu mogło dojść do niekontrolowanych reakcji.


Aufgetragen wurde zuerst eine hellblaue Glasur, dann wurde und über diese eine türkisfarbene Crackle-Glasur mehrfach aufgestrichen.
Najpierw zatem położyłam jasno-niebieską glazurę, po czym na niej kolejną - turkusową crackle-glazurę.


Bei diesem Glasurenexperiment ist alles sehr gut verlaufen und die Glaseuren haben sich sehr gut vertragen :).
Wszystko poszło dobrze i glazury przypasowały do siebie bez problemu :).


Mit meiner Eidechse aus roten Ton und Glasurenexperiment :) nehme ich an folgenden Herasforderungen teil:
Z moją jaszczurką z czerwonej gliny i glazurowym eksperymentem biorę udział w następujących wyzwaniach:
- Basteltanten Challengeblog und die Challenge ""#41 Alles geht"
- Szuflada - Challenge "Wyzwanie wrześniowe - ZWIERZĘTA"