Mittwoch, 6. Mai 2015

Iceland - The Golden Circle

The Golden Circle ist eine 300 km Schleife von Reykjavik mit der wir unsere Islandrundreise im Schnee begonnen und 3 Wochen später nocheinmal mit Frühlingstemperaturen beendet haben. Wir fanden es besonders schön und reizvoll den Þingvellir Nationalpark, Geysir Strokkur und der Wasserfall Gullfoss in beiden klimatischen Phasen gesehen zu haben. Heute gibt es einen langen Post dazu :] :


Im Þingvellir Nationalpark sind mehrere kilometerlangen Spalten und auch die berühmten Felsspalten zu finden, wobei hier die amerikanische und europäische Kontinentalplatte auseinanderdriften. Im ersten Bild Anfang April und im weiteren Bild Ende April 2015.


Nicht nur geologisch sondern auch historisch ist der Þingvellir Nationalpark etwas besonderes, in dem sich seither die Goden versammeln und beraten.



Durch den Nationalpark strömt in den vielen Risszonen der Öxará Fluss und bildet an der Schlucht Almannagjá den Wasserfall Öxarárfoss.

Der nächste Stop ist der Geysir, dabei handelt es sich um eine Ansammlung von Geysiren in dem tektonisch aktiven Gebiet. Der Geysir an sich ruht zur Zeit und das ist auch gut so, denn er bricht nur nach tektonischer Aktivität aus und entlädt das heiße Schwefelwasser in einer 70 - 80 m Wassersäule. Der Geruch nach Schwefel ist jedoch auch bei den kleinen Geysiren unverwechselbar, an denen man auch die Nähe von Hot Tubs :) erkennt.


Hier ist der Geysir Strokkur beim Ausbruch mit einer Schwefel-Wassersäule (80-100 °C) mit einer Höhe von 25 bis 30 m. Der Geysir Strokkur bricht alle 4 bis 8 min. überraschend aus, wobei die Windrichtung entscheidet - wer nass wird (aber immer noch mit dem angehm warmen :) Wasser).


Der Ruhezustand des Geysir Strokkur erinnert an einen großen Kochtopf ... sprudelnd, brodelnd und dampfend ... hier waren wir am Abend alleine bei den Geysiren, da sie immer vielbesucht sind wolten wir sie einmal ohne Menschenmassen (welche im April zum Glück auch noch nicht so groß, wie im Sommer, sind) genießen.

Die letzte Etappe ist der gigantische Wasserfall Gullfoss, welcher auf kein Bild zu passen scheint. Selbst Panoramabilder können die Dimension des Wasserfalls nicht erfassen - ebenso wie die wahnsinnig beeindrukende Geräuschkulisse.


Der Gullfoss - Goldene Wasserfall, im Panorama aus drei  folgenden Perspektiven aufgenommen. Beim Gullfoss handelt es sich um ein Gletscherfluss Hvitá, welcher in einem 90° Winkel zueinander versetzt steht und stufenweise in 32 m Tiefe fällt.

So ist es nur natürlich, dass die zwei Batterieblöcke der Kamera jeden Tag in Island geladen werden mussten. Die Augen haben in unserer Islandzeit zwar alles erfasst und doch brauchten wir, besonders die ersten Tage, etwas Zeit um alles zu realisieren. Aus diesem Grunde habe ich die einzelnen Orte, Wasserfälle, Gletscher etc. wieder von der Zeit bzw. dem Tag getrennt, um sie einzeln zu betrachten und zu bewundern :).

Meine Überlegung war es, sie mit einem Auge "eindimensional", wie durch ein Monokel, zu sehen. Somit kann jedes Erlebnis intensiver und ohne Ablenkung wahrgenommen werden.


Die Golden Circle Box beinhaltet somit die drei Orte: Þingvellir Nationalpark, Geysir Strokkur und der Wasserfall Gullfoss als erste Etappe unserer Islandreise, welche durch die Monokelsicht zeitlich voneinander getrennt nacheinander betrachtet werden müssen :).


Die Innensicht ist auf den ersten Blick relativ unspektakulär und doch war es nicht so einfach, die Etappen Monokelzentral anzuordenen [Zeit!!] ;).


Die Ex-Pralinenschachtel (ca. 22 x 22 cm, H= 4 cm) hat ihre erste Transformation zur Monokel-Box mit Acrylfarben in braun, blau und etwas gold gemacht. Das leuchtende Türkisblau ist gelöste Queue Kreide (sie haben wirklich tolle Blautöne :]) - da ich oft Billard spiele ... sind es Reste, die zu schade sind um sie wegzuwerfen.


Die Monokelgläser sind aus der Oberfläche geplant, aufgezeichnet, zuerst ausgestanzt dann weiter rund ausgeschnitten worden und mit Folie als Gläser gearbeitet worden.


Teilweise sind die Monokelgläser als Zeiträder (mit der Aufforderung sich Zeit für die Betrachtung zu nehmen) offen und eine Sicht ist einfach möglich. Um das Motiv richtig sehen zu können, kann man nur mit einem Auge hineinschauen und so wird die Monokelsicht zum einzelnen Erlebnis.


Andere Monokelgläser sind als Zeiträderklappen gearbeitet und müssen erst mechanisch bewegt werden und steigern somit psychologisch erst die Spannung und dann Konzentration auf die Sicht und das Motiv. Sie sind nach einem Muster aus Pappe geschnitten worden. Das Eckstanzteil (r.o.) habe ich noch weiter als Zahnrad ausgearbeitet.


Auf die Monokelklappen ist Spiegelfolie (auch von den Pralinenverpackungen recycelt :]) aufgeracht, in dem sich das eigene Auge (ich) spiegeln kann.


Auf dem kleinen blauen Tag wird die Reise in der Monokel-Box beschrieben. Das Tag ist wie die mechanischen Monokelkappen mit Schrauben montiert und lassen sich in der Pappe in jede beliebige Richtung drehen.


Ein Beispiel ist der Geysir Strokkur, der auf zwei Monokelgläser aufgeteilt ist. Das offene Monokelglas zeigt den unteren Teil der Wassersäule, um die Höhe und die Form der Wassersäule zu sehen - muss auch das zweite obere Monokel geöffnet werden :).


Meine Monokel-Box, Iceland 2015, "The golden Circle" möchte ich mit folgenden Herausforderungen teilen:


Freitag, 1. Mai 2015

Vik - schwarz-weiße Strände

Die südlichste Spitze vom Festland Islands ist Vik mit seinen schwarzen Vulkanstränden an der die Wellen mit weißer Gischt tosend auslaufen.


Die Wellen sind an diesem Tag bei einer Windstärke von 4 bis 5 Beaufort ungefähr 2 bis 2,5 m gewesen :).


So wie an der West- und Ostküste Islands sind auch im Süden wunderschöne Felsformationen oder Steilabbruchkanten der Insel vorgelagert.


Zum Thema "Schwarz-Weiß" habe ich mir einen Spiegelrahmen (d=12,5 cm) mit Kühlschrankmagneten und dem Basaltsand aus Vik (Island) gestaltet.


Making of:
Auf der weißen runden Pappe mit feinen Velourbezug habe ich um den Spiegel (d=5,5 cm) das Bild vom Strand in Vik mit schwrzer pinnadel angebracht sowie schwarze Papierspitze und Papierspitzenband, schwarzen Basaltsand, Pailletten und schwarzen Glitterstaub aufgebracht.


Auf der Rückseite habe ich 2 selbstklebenden Magnetstreifen für den halt am Kühlschrank aufgebracht.


Meinen schwarz-weißen Spiegelrahmen mit Magneten teile ich mit folgenden Herausforderungen:

- Der/Die/Das Blog von Bawion - Challenge "KW 18-2015 schwarz/weiß"


Das die Strände in den kommenden Monaten nicht nur schwar/weiß sind zeigen diese flammenden Frühlingsboten :).

Dienstag, 28. April 2015

Zurück in die reale Welt:-Back in the real world:

Island mit seinen außergewöhnlichen sowie wunderschönen Orten und Momenten hat uns jeden Tag und sogar stündlich neu überrascht. Hier an der Westküste Islands, am Fjörd Kolgrafafjördur, waren Seehunde und Wale beobachtbar (für die Kamera leider zu entfernt).


So dunkel die Wolken auf den Bildern/Fjörd erscheinen - so haben sie doch nicht über uns abgeregnet. In Island sollte man sich aber auch nicht über starke Stürme und Regenbrüche wundern, welche unsere Vorstellungen weitaus überschreiten können - für diese Tage hatten wir sturm- und regensichere Kleidung/Schuhe :)..


Mit diesen Erinnerungen ist es schwer wieder zurück in der Realität anzukommen, dem Gefühl ist meine zweite Bühne (7,5 x 8,5 cm) "Zurück in die reale Welt" gewidmet:


Der Vorhang ähnelt einem Zaubergewand und wird durch einen alten Reißverschluss geöffnet und geschlossen.


Die Theatherbühne habe ich aus einer geleerten Papierbox (Raumduftverüackung) umgewandelt und neu gestaltet.


Wird der Vorhang durch den Reißverschluss geöffnet und seitlich befestigt, beginnt das Schauspiel ...


... die Symbolik der fliegenden Künstler, der am Fuß festgebundene Vogel, der geöffnete Käfig und die Bücherrollen stehen für die Illusion der Grenzenlosigkeit, welches auch ersteinmal bedeuten kann, dass man mit Bildern oder dem Reisetagebuch weiter träumt.


Auch wenn die Illusion nicht der Realität entspricht besteht doch die Chance, wieder in diese Erinnerung zu "fliehen". Für diese Chance sind an den Seiten die Zeiträder angebracht - durch welche man in die gewünschte Zeit zurückkehren kann (wenn man natürlich in die richtige Richtung dreht :]).


Mit meiner Schauspielbühne mit Zaubervorhang (und Reißverschiuss) als Zeit- und Illusionsplattform möchte ich an folgenden Herausforderungen teilnehmen:

- SanDee & amelie's Steampunk Challenges and the Challenge "Raise the Curtains!"
- Anything But a Card and the "Mini Challenge... Toni Burks"
- Everybody-Art-Challenge und der Challenge "322 - Buchseite"
- Szuflada and the Challenge "Otwórz szufladę Kwiecień - Suwaki/zip"


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Die Sammlung meiner Werke des vorherigen Monats März teile ich wieder mit Ingrid und dem Aufruf  "Mein kreativer Monat".

Samstag, 25. April 2015

Aurora Borealis - colored nights

Um das farbenreiche Polarlicht in Nähe des Nordpols (Aurora Borealis) sehen zu können, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein. Abgesehen zu der Nähe zum Nordpols [üblicherweise ab ca. 66,5° nördlicher Breite :)] muss der Himmel wolkenfrei, solare Energien des Tages (Sonnenaktivität) gegeben, die richtige Jahreszeit [bevor Ende April] sowie sollte eine absolute Dunkelheit (auch ohne künstliche Lichtquellen) sein.

Diese Voraussetzungen hatten wir einige Male :). So haben wir die farbenreichen Nächte mit den tanzenden Polarlichtern, zumeist grün und gelb, bestaunen und fotografieren können.


Im nächsten Bild ist zum Beispiel der Einfluss von künstlichen Lichtquellen auf die Betrachtung des schwach grünen Polarlichtes erkennbar, wobei die Aurora Borealis demtensprechend schwächer zu sehen ist.


Wie ein geöffneter Schaupielvorhang waren unsere Eindücke und Beobachtungen vom tanzenden Farben des Polarlichtes am Himmel. Das Verhalten und die Anspannung bevor der Vorhang gehoben wurde ist ähnlich einer Vorstellung gewesen, ob oder wie das Schauspiel des Polarlichtes zu sehen wird. Unter diesen farbenreichen Nachtinspirationen ist mein Miniatur-Scrapwerk, 10,5 x 12 cm, entstanden.


Da das Warten auf die Farbenprojektionen des Polarlichtes, trotz aller Voraussetzungen, etwas Zeit und Geduld braucht, habe ich den Vorhang mit Tinte erzeugten Zahnräderschatten gestaltet. Der zweifache Rahmen ist in Gold gehalten und mit blauer Tinte sowie Bronzepulver gestaltet


Nachdem sich der Vorhang (Polarlicht - icewear) in unserem 3,5 Wochen in Island gehoben war, konnten wir die Polarlichter in den 24 Tagen 3 Mal (wolkenfrei) über mehrere Stunden sehen und bestaunen :).


Der Vorhang mit Spitze und Zahnraddesign wird mit einer goldenen mechanischen Kette und goldenen Türschlinge geöffnet.


Auch an der Vorhangaufhängung sind kleine bronzene Zahnräder versteckt. Das ganze Werk wurde nur mit Nähten (Vorhang) und mit goldenen Flachklammern gearbeitet und besteht aus vier Layern.

Das farbenintensive Polarlicht-Schauspiel mit gerahmten und eingefärbten Nachthimmel teile mit folgenden Herausforderungen:

- Our Creative Corner and the Challenge "Color Your World"
- SanDee & amelie's Steampunk Challenges and the Challenge "Raise the Curtains!"
- Anything But a Card Challenges No. 46 -  "FOOL's GOLD"
- Retro Kraft Shop and the Challenge "Retromania 10"

Freitag, 24. April 2015

Im Wandel der Zeit "Park Kajka" - 04/2015

Wir sind glücklich aus Island zurück :) und die Zeit in war außergewöhnlich schön, überwältigend sowie sehr intensiv. Bevor ich jedoch unsere Bilder aus Island geordnet habe und ich Euch zeigen möchte, habe ich ersteinmal mein Aprilbild vom "Park Kajka" und dem Projekt "Im Wandel der Zeit" von Christa vom Blog "Stadt, Land, Natur".
Nicht nur in dem Kajka Park ist der Sprung in den Frühling deutlich zu sehen, vor allem der Vegetationssprung von Island zurück war wirklich groß.

Hier ist mein Beitrag und mein Landschaftsausschnitt "Park Kajka" für das Projekt "Im Wandel der Zeit" 04/2015:


Auch gibt es dieses Mal wieder einige weitere Bilder aus dem Park:


Skulptur der Reihe "Räumliche Formen", welche teilweise auch im Park verteilt sind.

Mittwoch, 1. April 2015

Verið þér sælar! - á Íslandi (Islandrundreise)

Mit diesem Post möchte ich mich für die nächsten 3,5 Wochen von Euch verabschieden, denn ich fahre mit meinem Mann und Freunden nach Island :). Wir machen in den über 3 Wochen eine große Islandrundreise, um so viele Wasserfälle, Geysire und Trolle wie möglich zu sehen oder auch die Videodrehorte von Sigur Rós zu erkundschaften :). Auch werden wir versuchen selbst kleine Filme zu machen, wobei es aber darauf ankommen wird, wie stark der Wind und Regen das Bild erschüttern werden. Wenn wir zurück sind, werde ich hoffentlich etwas davon zeigen können :) und bis dahin wünsche ich:

Frohe Ostern! - Happy Easter! oder ganz einfach :) auf  isländisch Gleðilega páska!


Aus diesem Grunde sind meine Ostervorbereitungen dieses Jahr schon beendet :) und werde in Island Ostern verleben und erleben :).


Das Osterei hat eine Höhe von 28 cm und einen Umfang von 52 cm. Es ist aus verschiedenen Papierlagen, Wandleim und Gipsbinden um einen Luftballon modelliert und so geformt worden. Nach dem Trocknen habe ich die Oberfläche vorsichtig abgeschliffen und mit Plakatfarbe grundiert.


Die Häuser wurden ersteinmal skizziert aufgebracht, um das Vehältnis abzuschätzen.


Danach wurden die Häuser, Wolken oder Weg mit Acryl- und Stempelfarbe koleriert. Dabei habe ich die Stempelfarbe teilweise wie Aquarellfarbe (wässrige Verdünnungen) angewendet und in dünnen Schichten unvollständig übereinander aufgetragen, wobei zum Beispiel so feinen Schattierungn des Himmels und Wolken oder der Häuserfronten entstanden sind.


Um mein Osterei "Häuserwald" vollständig entdecken zu können, muss man das Ei 4-5 Mal drehen :).


Mein Osterei "Häuserwald" möchte ich bei folgenden Herausforderungen zeigen:

- IN{K}SPIRE_me Challenge "#191 - Oster-Special"
- Deep Ocean Challenge and the challenge "# 100 - Easter/Spring" 
- Brown Sugar and the challenge "# 139 Easter"
- Everybody-Art-Challenge und der Challenge "318 - Alles geht"
- Challenge up your life und der Challenge "#11: Easter"