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Sonntag, 21. März 2021

Wanderer in Eldena II

Wie bereits in der letzten Woche möchte ich heute die weiteren Ausflugsziele in und rundum Greifswald vorstellen, die wir während unserer Dienstreise anschauen konnten. Wer sich in der Literatiur und vor allem der bildenden Kunst ein wenig mit der Philosophie der Epoche der Romantik beschäftigt hat, wird sicherlich auch die Werke von Casper David Friedrich kennen, der in Greifswald geboren und aufgewachsen ist. So sind der "Wanderer über dem Nebelmeer" oder die "Klosterruine von Eldena" sehr bekannt, wobei Friedrich die romantischen Vorstellungen bzw. Themen der Romantik Fantastische/Unterbewusste/Leidenschaftliche/Natur/Gothic v.a. in seiner Landschaftsmalerei wegweisend definiert hat. Dabei drücken seine Rückenansichten und dem im Bild abgewandten Protagonisten seiner Werke das intensive und naturverbundenen Urgefühl aus, indem sie traumverloren in die Ferne schauend, das große Universum vor sich abzeichnend sowie gleichzeitig in die Tiefe blickend und dabei immer die Schönheit der Natur zentralisierend verstehen - ja sogar sich mit ihr vereinen.

Wir haben versucht den Blickwinkel C. D. Friedrichs Bild die "Ruine Eldena" von 1825 zu finden, in dem wir die heutigen Reste die Klosterruine Eldena besuchten, welche er in seinem Bild gemalt hatte. Es war jedoch nicht ganz so leicht, denn die Ruine ist in den letzten 200 Jahren noch sehr zerfallen und durch Anbauten stark verändert worden und somit sind nur sehr wenige Originalreste der Klosterruine erhalten geblieben- aber seht selbst:

Ruine Eldena (1825) Caspar David Friedrich



Odin der Romantiker ;)


Meine heutigen T sind die neuen Türen der Scheune und die alten original Türbogen (offen und zugemauerten) Türen des Klosters der Klosterruine Eldena, welche ich wieder mit Nova und ihrer Sammlung   T in die neue Woche ~232  teilen möchte.

  

„Schließe dein leibliches Auge, damit du mit dem geistigen Auge zuerst siehest dein Bild. Dann förder zutage, was du im Dunkeln gesehen, daß es zurückwirke auf andere von außen nach innen (C. D. Friedrich)."