Vom Tagesausflug nach Bad Klosterlausnitz am Wochenende habe ich die folgende ehemalige Klosterkirche mitgebracht. Das damalige Augustinerinnenkloster wurde 1132 von der adligen Witwe Cuniza gegründet. Zunächst bestand das Kloster nur aus einer kleinen Holzkirche, welches dann im Zeitraum zwischen 1155 und 1180 durch das steinerne Kloster ersetzt und am 24. Juni 1180 Bischof Udo II. geweiht wurde. Sie erhielt den Namen Maria Stein bzw. Marienstein. Im Jahre 1212 verwüstete ein Brand die Kirche, die erst 1217 wieder geweiht werden konnte. Ab 1525 hielt die Reformation im Kloster Einzug, so das nach und nach fast alle Nonnen austraten. Die letzten beiden verbliebenen Nonnen starben 1543, womit die Geschichte des Klosters endete. Danach verfiel auch die große Klosterkirche zunehmend bis zum Jahre 1617, wobei durch eine folgende Teilrekonstruktion des östlichen Teils des Klosters erfolgte und diese wieder als Dorfkirche genutzt werden konnte. Ab 1863 erfolgte der Wiederaufbau westlichen Teils der Klosterkirche. Seit 1966 steht die ehemalige Klosterkirche unter Denkmalschutz. Sie besteht heute somit aus einem altromanischen Ost- und einem neuromanischen Westteil und steht als eine Evang.-Luth. Kirche zum Gottesdienst offen. Die Eingangstür zum Kloster in diesem Post möchte ich mit Nova und ihrer Sammlung T in die → neue Woche ~341 teilen
Ich hoffe, nachdem der Garten fast winterfest ist, in den kommenden Tagen endlich wieder etwas mehr Zeit am Basteltisch zu verbringen und die ersten liegengebliebenen Werke zu beenden sowie zu zeigen :).



